New Work im Sheridan Tower

Während Tobias Wirth am vergangenen Freitag auf dem "Enterprise Mobility Summit" in FFM über unseren Kunden eco office referierte, waren in Augsburg rund 150 UnternehmerInnen der Einladung des vmm wirtschaftsverlags zum Mittelstandsfrühstück gefolgt. Im eindrucksvollen Sheridan Tower sprachen vmm Geschäftsführer Andres Santiago, Stephan Deurer (ECO GmbH und Co. KG) und 5-Sterne-Rednerin Christa Koslitz-Mesnaric zum aktuellen Trendthema "New Work". 

Sechs Stockwerke höher hatte das fly-tech Team (Philip Xenos, Özan Sahin, Endrit Shkodra und Sylvia Legath) Gelegenheit, den Gästen in den beeindruckenden Räumen der eco office zu zeigen, dass New Work nicht nur funktioniert, sondern auch Spaß macht. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung zu dieser tollen Veranstaltung und freuen uns, dass wir einen Teil zum Gelingen beitragen durften.

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Ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht. Und doch: die digitale Transformation hält - dank innovativer und leistungsfähiger Lösungen - Einzug in den Arbeitsalltag. Dabei erkennen Unternehmen zunehmend die Notwendigkeit, die Veränderungen auch in der eigenen Unternehmenskultur zu verankern. 

Das Digital Workplace Forum der funkschau bot InnovatorInnen, AnwenderInnen und LösungsanbieterInnen verschiedener Fachbereiche am letzten Donnerstag eine Plattform zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Spannende Workshops und Vorträge hochkarätiger Speaker ermöglichte Einblicke in innovative Strategien auf dem Weg zum "neuen Arbeiten".

Um das volle Potential digitaler Innovationen auszuschöpfen, da waren sich die Vortragenden und Gäste einig, bedürfe es eines nachhaltigen Change Managements. Neben der IT seien dabei vor allem die Bereich Business Development, HR und Unternehmenskommunikation wichtige Stakeholder.

Spannend: Im Vortrag der BridgingIT erfuhren die BesucherInnen, wie sich „das Auto als digitaler Arbeitsplatz“ in moderne Workplace-Strategien einbinden lässt und hatten vor Ort die Möglichkeit, einen digital ausgerüsteten Tesla live zu erleben.

Microsoft und Steelcase zeigen ihre Vision von modernem Arbeiten

Das Finden und Binden qualifizierter Fachkräfte ist aktuell eine der größten Herausforderungen der mittelständischen Wirtschaft. Um MitarbeiterInnen nachhaltig für ein Unternehmen zu begeistern, gewinnt auch das Thema Arbeitsumgebung zunehmend an Bedeutung. Schließlich ist die Gestaltung eines virtuellen und intuitiv funktionierenden Arbeitsplatzes für eine effektive Zusammenarbeit, gelebte Kreativität und offene Unternehmenskultur elementar.

In Kooperation mit Microsoft hatte Steelcase am vergangenen Mittwoch zur Veranstaltung "Smarter Mittelstand" in das Learning + Innovation Center in München eingeladen. Gemeinsam mit Partnern unterschiedlicher Fachbereiche gaben die Veranstalter einen Einblick, wie durch intelligente Raumgestaltung und neue Technologien kreative Arbeitswelten geschaffen werden können, die dabei helfen, das Potential von Teams freizusetzen und die  Attraktivität von Arbeitgebern für neue Talente zu steigern.

Für fly-tech vor Ort: New Work Consultant Philip Xenos. „Besonders interessant war für mich der Austausch mit KollegInnen, die vor der Herausforderung stehen, ihre Stammbelegschaft auf dem Weg zum modernen Arbeitsplatz mitzunehmen“, erzählt er. „Das ist ein Bereich, in dem wir für die Zukunft echten Handlungsbedarf sehen und uns noch deutlich breiter aufstellen werden." Beeindruckt war er auch von den neuen Geräten aus der Surface Familie, die Microsoft den Gästen vor Ort präsentierte. „Vor allem auf des Hub 2 darf mach sich wirklich freuen", verrät er.

fly-tech und Schule für Unternehmer stellen gemeinsames Trainingsformat vor

Seit über 20 Jahren haben es Gertrud Hansel und Tobias Wirth mit Veränderung zu tun. Die eine, indem sie UnternehmerInnen als Trainerin und Coach begleitet, der andere als Kopf einer innovativen Firma, die sich vom IT-Systemhaus zum ganzheitlichen Digitaldienstleister entwickelt hat. Nun machen die beiden gemeinsame Sache. Und das aus gutem Grund:

„Wenn wir von nachhaltigen Digitalisierungsstrategien sprechen, dann geht das weit über technische Fragen hinaus“, erklärt fly-tech Gründer und Geschäftsführer Tobias Wirth. „Um flexibel und effizient arbeiten zu können, muss nicht nur die Infrastruktur angepasst werden, sondern die komplette Arbeitswelt, in der sich ein Team bewegt.“

Das betrifft zum einen die Räumlichkeiten, in denen gearbeitet wird, zum anderen aber auch das Mindset aller Beteiligten. Denn mit den technischen Möglichkeiten verändert sich die Art, in der wir zusammenarbeiten und damit auch die Art, MitarbeiterInnen optimal zu führen. „Die digitale Transformation ist ein gewaltiger Umbruch, der – im Kleinen und Großen – viele Veränderungen mit sich bringt“, weiß Tobias Wirth. „Das kann nur dann zu einem guten Ergebnis führen, wenn vom Azubi bis zum Chef alle an einem Strang ziehen.“

Auch Gertrud Hansel hat in ihrer Arbeit mit UnternehmerInnen unterschiedlichster Branchen die Erfahrung gemacht, dass technische und soziale Innovationen eng zusammenhängen: „Wer sich für einen digitalen Veränderungsprozess entscheidet, muss diesen auch auf Personalebene verankern und die eigenen Führungsstrategien entsprechend neu ausrichten“, erklärt sie.

Tatsächlich scheinen klassische Führungsinstrumente im digitalen Zeitalter ausgedient zu haben. Hierarchische Strukturen, enge Zielvorgaben, harte Grenzen zwischen Abteilungen… das will nicht mehr so recht in ein agiles, innovatives Umfeld passen. Vielmehr ist heute eine emotional intelligente und transparente Führung auf Augenhöhe gefragt, die Raum für Kreativität lässt, eine konstruktive Fehlerkultur pflegt und es versteht, das Beste aus den Eigenheiten aller Beteiligten herauszuholen.

„Führungskompetenz beinhaltet ein ganzes Bündel an Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmalen, Motiven, Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen“, erläutert Gertrud Hansel. „Wirksame Führungskräfte bemühen sich, die Stärken der MitarbeiterInnen zu nutzen und weiter zu entwickeln, sie schenken Vertrauen und begegnen Menschen mit echtem Respekt.“

Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, im Zeitalter der Digitalisierung aber besonders relevant, denn: Je mehr Aufgaben in digitalen Prozessen aufgehen oder – im Bereich der industriellen Produktion – von Maschinen übernommen werden, desto wichtiger werden menschliche Alleinstellungsmerkmale wie Kreativität, Empathie und Kommunikation. Das spiegelt sich übrigens nicht nur in einer zeitgemäßen Führungskultur wider, sondern auch in der Zusammenstellung von Teams.

Die „Big Player“ wissen es längst und auch im Mittelstand setzt sich langsam die Erkenntnis durch: Je unterschiedlicher die Mitglieder eines Teams, desto vielfältiger und kreativer die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit. Deshalb legen Unternehmen immer mehr Wert auf "Diversity" und fördern bewusst die Kooperation qualifizierter KollegInnen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Herkunft, Fachrichtungen und Berufserfahrung. Auch die Möglichkeit in virtuellen Teams zusammenzuarbeiten leistet diesem Trend Vorschub. Dabei kommen MitarbeiterInnen – unabhängig von ihrem Standort – zu Fachthemen zusammen und bringen sich mit ihrem individuellen Know How, Kontext und Erfahrungsschatz bei der Lösung komplexer Fragestellungen ein.

Neben den Chancen, die eine solche Art der Zusammenarbeit bietet, wächst aber auch die Herausforderung, diese "bunt gemischten" Teams angemessen zu führen. Denn was dem einen hilft, ist dem anderen lästig. Was den ersten begeistert, lockt den nächsten nicht hinter dem Ofen vor. Das gilt natürlich nicht nur im eigenen Team, sondern auch im Kontakt mit Kunden oder im ganz privaten Umfeld. Schließlich gibt es überall Kopfmenschen, Freigeister, Paragraphenreiter, Bauchmenschen und Visionäre.

Wer sein Gegenüber für die eigenen Ideen begeistern und auf dem gemeinsamen Weg mitnehmen will, muss es auf Augenhöhe abholen. In diesem Zusammenhang hat sich vor allem das „Hermann Dominanz Instrument“ (HDI oder H.D.I.) in der Praxis als wertvolles Werkzeug erwiesen, Menschen zu verstehen und typgerecht mit ihnen zu kommunizieren.

„Die H.D.I.-Typenlehre ermöglicht es Führungskräften, die Persönlichkeitsstruktur Ihrer MitarbeiterInnen zu verstehen, ihre individuellen Stärken zu erschließen und den eigenen Führungsstil offen zu reflektieren“, erklärt Gertrud Hansel. „Gleichzeitig werden sie befähigt, Reibungspotential, das auf unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen beruht, zu erkennen und Konflikte zu vermeiden, bevor sie entstehen.“  

Am 20./21. November laden fly-tech und Gertrud Hansels „Schule für Unternehmer“ mit dem zweitägigen H.D.I.-Workshop „Einfach typgerecht führen“ nun zu einer ersten gemeinsamen Veranstaltung im Themenfeld "Arbeit 4.0" ein. In anschaulichen Vorträgen und praxisnahen Übungen erleben die TeilnehmerInnen, wie eine typgerechte Ansprache die Motivation ihres Gegenübers erhöht und die Kommunikation auch in Zeiten der Veränderung nachhaltig verbessert.

„Gertrud Hansel begleitet uns seit Jahren bei der Entwicklung unserer MitarbeiterInnen und ich profitiere im Arbeitsalltag immer wieder von den Impulsen, die sie in ihrem Coaching setzt“, erzählt Tobias Wirth. „Die Zusammenarbeit mit ihr hat uns im Veränderungsprozess unseres Unternehmens deutlich weitergebracht. Ich freue mich deshalb sehr auf unsere zukünftige Kooperation im Bereich New Work und bin überzeugt, dass daraus auch für andere viel Gutes entstehen wird.“

Das H.D.I.-Training findet im New Work Kompetenzzentrum der fly-tech im WB58 statt. Dort tauchen die BesucherInnen in eine neue Art des digitalen Arbeitens ein. Modernste Technologien und eine optimale Raumgestaltung schaffen dabei eine ideale Lernumgebung und sorgen dafür, dass sich die TeilnehmerInnen ganz auf die Inhalte des Trainings konzentrieren können.

Weitere Infos und Anmeldung unter: www.fly-tech.de/events/hdi

"Datenschutzauskunft-Zentrale" lock mit der DSGVO in die Abofalle

Eine unseriöse Firma aus Malta macht sich aktuell die allgemeine Unsicherheit rund um die DSGVO zu Nutze und versucht, Unternehmen zum Abschluss teurer Abonemments zu verleiten. Dabei werden im großen Stil Faxnachrichten an Selbständige, Freiberufler und Unternehmer versendet, in denen die "Datenschutzauskunft-Zentrale" dazu aufruft, sich "laut gesetzlicher Pflicht" an der "Erfassung von Gewerbebetrieben zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO" zu beteiligen. Tatsächlich erhalten die Unterzeichnenden anschließend ein überteuertes Datenschutzpaket mit mehrjähriger Laufzeit. Fachleute raten dazu, das Schreiben schlicht zu ignorieren. Übrigens: Viele der Formulare, die im Datenschutzpaket verkauft werden, stehen an offizieller Stelle kostenlos zum Download bereit.

Bereit für die Arbeitswelt 4.0?

Friedberg meint es ernst mit der Digitalisierung und informiert sich an der Basis zu den Herausforderungen und Chancen neuer Arbeitswelten. "Ist morgen schon alles anders?" fragten sich dabei gestern rund 40 interessierte Gäste, die wir in unserem New Work Kompetenzzentrum im Friedberg-Park begrüßen durften. Licht ins digitale Dunkel brachten mit Prof. Doris Aschenbrenner, IG BCE Bezirksleiter Thorsten Falke und fly-tech Geschäftsführer Tobias Wirth drei hochkarätige Referenten, die das Publikum mit spannenden Impulsvorträgen und Diskussionen rund um die Chancen einer digitalisierten Arbeitswelt und die sich daraus ergebenden Handlungsfelder und Herausforderungen begeisterten.

Tobias Wirth im Gespräch mit dem a³ Magazin

New Work, Digitalisierung, Arbeiten 4.0… egal, für welches dieser Buzzwords man sich entscheidet, um den Wandel der Arbeitswelt zu beschreiben – er ist nicht aufzuhalten. Längst haben neue, flexible Formen des vernetzen Arbeitens Einzug in die Büros der „Großen“ gehalten – inklusive der entsprechenden Raumgestaltung und IT-Architektur. Aber: Microsoft & Co. sind eine Sache – der regionale Mittelstand eine andere. Noch. Denn für fly-tech Gründer und Geschäftsführer Tobias Wirth ist klar: Nicht nur Global Player, sondern auch kleine Unternehmen profitieren nachhaltig von digitalen Chancen.

fly-tech ist vor Kurzem in den Friedberg-Park gezogen. Dort haben Sie sich für ein grundlegend neues Raum- und Arbeitskonzept entschieden. Warum das?
Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt nachhaltig und die Anforderungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden immer vielfältiger und vernetzter. Diesem Mehr an Miteinander und Kommunikation muss nicht nur die innere Einstellung, sondern auch die
Arbeitsumgebung Rechnung tragen. Wir haben uns vor dem Umzug gemeinsam überlegt, wie wir zukünftig arbeiten wollen und was das neue Gebäude leisten muss, um uns dabei ideal zu unterstützen. Wir hatten zu Beginn also eine Vision und dann das große Glück, bei der Umsetzung mit zwei echten Koryphäen zusammenarbeiten zu können – der Innenarchitektin Johanna Dumitru und dem Münchner Büroausstatter Thomas Bromberger.


Wie hat sich das auf die Gestaltung der Räume ausgewirkt?
Wir haben keine festen Plätze mehr, sondern arbeiten in Zonen, die unterschiedlichen Anforderungen ideal gerecht werden. Ruhezonen mit Schreibtischen, Meeting- und Kreativräume, kommunikative Zonen mit Stehtischen, geschlossene Räume für vertrauliche Gespräche, sowie Rückzugsbereiche ohne Technik. Unser Team ist mit leistungsfähigen Tablets ausgestattet, die via Dockingstation an den Monitoren in den einzelnen Zonen angesteckt werden. Dabei arbeiten und kommunizieren wir voll digital über Rechenzentrums- und Cloudlösungen. Das erleichtert das flexible Arbeiten. Auch im Home-Office.


Gehen mit dieser Art zu Arbeiten noch andere Veränderungen einher?
Absolut. Sei es in der Führungskultur, der Kommunikation oder der Organisation. Wer sich für die digitale Transformation und eine neue Art der Zusammenarbeit entscheidet, muss bereit sein, sich auf Veränderung einzulassen. Hinter „New Work“ steckt mehr, als schickes Büromobiliar und neue Tablets. Es ist für alle Beteiligten ein Lernprozess und für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung braucht es ein ausgewogenes Maß an Kreativität und Weitsicht. Dennoch haben wir damit durchwegs positive Erfahrungen gemacht und freuen uns, diese nun an unsere Kunden weitergeben zu können.

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