Bereit für die Arbeitswelt 4.0?

Friedberg meint es ernst mit der Digitalisierung und informiert sich an der Basis zu den Herausforderungen und Chancen neuer Arbeitswelten. "Ist morgen schon alles anders?" fragten sich dabei gestern rund 40 interessierte Gäste, die wir in unserem New Work Kompetenzzentrum im Friedberg-Park begrüßen durften. Licht ins digitale Dunkel brachten mit Prof. Doris Aschenbrenner, IG BCE Bezirksleiter Thorsten Falke und fly-tech Geschäftsführer Tobias Wirth drei hochkarätige Referenten, die das Publikum mit spannenden Impulsvorträgen und Diskussionen rund um die Chancen einer digitalisierten Arbeitswelt und die sich daraus ergebenden Handlungsfelder und Herausforderungen begeisterten.

Tobias Wirth im Gespräch mit dem a³ Magazin

New Work, Digitalisierung, Arbeiten 4.0… egal, für welches dieser Buzzwords man sich entscheidet, um den Wandel der Arbeitswelt zu beschreiben – er ist nicht aufzuhalten. Längst haben neue, flexible Formen des vernetzen Arbeitens Einzug in die Büros der „Großen“ gehalten – inklusive der entsprechenden Raumgestaltung und IT-Architektur. Aber: Microsoft & Co. sind eine Sache – der regionale Mittelstand eine andere. Noch. Denn für fly-tech Gründer und Geschäftsführer Tobias Wirth ist klar: Nicht nur Global Player, sondern auch kleine Unternehmen profitieren nachhaltig von digitalen Chancen.

fly-tech ist vor Kurzem in den Friedberg-Park gezogen. Dort haben Sie sich für ein grundlegend neues Raum- und Arbeitskonzept entschieden. Warum das?
Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt nachhaltig und die Anforderungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden immer vielfältiger und vernetzter. Diesem Mehr an Miteinander und Kommunikation muss nicht nur die innere Einstellung, sondern auch die
Arbeitsumgebung Rechnung tragen. Wir haben uns vor dem Umzug gemeinsam überlegt, wie wir zukünftig arbeiten wollen und was das neue Gebäude leisten muss, um uns dabei ideal zu unterstützen. Wir hatten zu Beginn also eine Vision und dann das große Glück, bei der Umsetzung mit zwei echten Koryphäen zusammenarbeiten zu können – der Innenarchitektin Johanna Dumitru und dem Münchner Büroausstatter Thomas Bromberger.


Wie hat sich das auf die Gestaltung der Räume ausgewirkt?
Wir haben keine festen Plätze mehr, sondern arbeiten in Zonen, die unterschiedlichen Anforderungen ideal gerecht werden. Ruhezonen mit Schreibtischen, Meeting- und Kreativräume, kommunikative Zonen mit Stehtischen, geschlossene Räume für vertrauliche Gespräche, sowie Rückzugsbereiche ohne Technik. Unser Team ist mit leistungsfähigen Tablets ausgestattet, die via Dockingstation an den Monitoren in den einzelnen Zonen angesteckt werden. Dabei arbeiten und kommunizieren wir voll digital über Rechenzentrums- und Cloudlösungen. Das erleichtert das flexible Arbeiten. Auch im Home-Office.


Gehen mit dieser Art zu Arbeiten noch andere Veränderungen einher?
Absolut. Sei es in der Führungskultur, der Kommunikation oder der Organisation. Wer sich für die digitale Transformation und eine neue Art der Zusammenarbeit entscheidet, muss bereit sein, sich auf Veränderung einzulassen. Hinter „New Work“ steckt mehr, als schickes Büromobiliar und neue Tablets. Es ist für alle Beteiligten ein Lernprozess und für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung braucht es ein ausgewogenes Maß an Kreativität und Weitsicht. Dennoch haben wir damit durchwegs positive Erfahrungen gemacht und freuen uns, diese nun an unsere Kunden weitergeben zu können.

Hier entlang zur digitalen Ausgabe des aktuellen a³ Magazins.

Volles Haus in München

Über gut gefüllte Besucherreihen durften sich die Veranstalter der Eventserie "Think smart. Get smart" am vergangenen Mittwoch freuen. Gemeinsam mit Traut-Bürokommunikation und der Kanzlei CampbellHörmann hatte fly-tech unter dem Motto "Weil IT einfach ist..." zum Wies'n Warm-Up nach München geladen. Passend zur Oktberfestzeit erwarteten die Besucher dabei nicht nur starke Digitalthemen, sondern auch eine herzhaftes Weißwurstfrühstück. 

In einem kompakten 60-minütigen Vortrag setzten die Referenten auf Praxis statt Produkte. Dabei verfolgten sie den Weg eines Rechnungsdokuments vom postalischen Eingang, über die digitale Ablage und Buchung bis hin zur mobilen Datenvisualisierung mit PowerBI. Anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Fachbereichen zeigten sie dabei auf, welche Technnologien für mittelständische Unternehmen besonders sinnvoll sind und wie sich diese Lösungen möglichst einfach integrieren lassen. 

Sie wären auch gern dabei gewesen? Prima, denn Anfang kommenden Jahres findet das Format ein weiteres Mal - in unserem New Work Office im WB58 - statt.

Artikel in der Friedberger Allgemeinen

Der Digitaldienstleister fly-tech hat feste Schreibtische abgeschafft und setzt auf flexible Abläufe. Davon profitieren Beschäftigte und das Unternehmen.

Es gibt keine Stempeluhr und keine festen Arbeitsplätze. Die Bürolandschaft besteht aus unterschiedlichen Zonen: Ruhebereiche zum konzentrierten Arbeiten, kommunikative Zonen, Räume für vertrauliche Gespräche und eine Lounge zum Abschalten. Wer ins Büro kommt, holt sich erst einmal seinen PC und alle Utensilien, die er zum Arbeiten braucht, aus seinem eigenen abschließbaren Schrankfach. Dann macht man sich auf die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz für diesen Tag. Alternativ können sich die Mitarbeiter auch von zu Hause aus in die virtuelle Arbeitsumgebung einloggen. Diese flexible Art zu arbeiten nennt sich „New Work“. fly-tech setzt dies begeistert um. Aber nicht nur das. Eine gesunde Work-Life-Balance wird dabei ebenfalls großgeschrieben. Dass „Wohlfühlen“ ein wichtiger Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist, hat Geschäftsführer Tobias Wirth verstanden.

Denn während seines Sommerurlaubs lief bei fly-tech alles wie am Schnürchen. Das zeigt dem 35-Jährigen, dass er mit seinem Mut zur Innovation alles richtig gemacht hat. Auch seine eigene Karriere ist mutig. Bereits im Alter von 17 Jahren gründete er seine eigene Firma. Damals reparierte er noch selbst die Computer seiner Kunden. „Sehr bald habe ich meine eigene PC-Werkstatt mit Ladengeschäft in Mering gemietet. Von Anfang an waren unsere Lösungen ganz individuell. Wichtig war, dass die Qualität stimmt und das System für den Kunden einfach nutzbar ist“, so Wirth. „Heute arbeiten wir noch immer nach den gleichen Grundsätzen. Nur eben digital.“

Vorbild für die Arbeitsabläufe waren Konzerne wie Microsoft

Inzwischen arbeiten rund 35 Mitarbeiter bei dem innovativen Digitaldienstleister, Tendenz steigend. „Als unsere Räume in Mering zu klein wurden, haben wir uns überlegt, wie wir zukünftig arbeiten wollen und begonnen, nach einem Standort zu suchen, an dem wir unsere Vision von ,New Work’ nach dem Vorbild von Global Playern wie Microsoft umsetzen können“, erzählt Wirth. Fündig wurde er im Gebäude „WB58“ im Friedberg Park an der A8. Dort ist auch die Firma Mobiheat zu finden. Für das Team eine neue Herausforderung: „,New Work’ im Mittelstand umzusetzen, ist nicht ohne. Aber wir zeigen, dass es funktioniert. Dabei bringen wir die drei Bereiche Raum, Mensch und Digital in Einklang. Um nachhaltige Veränderungen anzustoßen, betrachten wir heute – auch bei Unternehmen, die wir beraten – nicht nur die IT, sondern optimieren ganzheitlich ihre gesamte Arbeitswelt“, erklärt Wirth. „Und dazu zählen neben einer innovativen IT-Architektur auch andere Faktoren wie die Gestaltung von Räumen und die Qualifizierung der Teams. So möchten wir Menschen befähigen, einfach digital zu arbeiten.“ Bisher habe er nur positive Erfahrungen damit gemacht.

Auch im eigenen Team. So fühlt sich Niels-Stefan Poge, der seit kurzem im Vertriebsinnendienst arbeitet, rundum wohl: „Wir arbeiten zusammen. Toll ist die Eigenverantwortlichkeit, die man hier bekommt.“ Auch für den IT-Administrator Endrit Shkodra ist die neue Arbeitswelt ein Gewinn: „Wenn man den Arbeitsplatz wechselt, eröffnet das immer wieder neue Kommunikationswege mit meinen Kollegen.“ Ausbilderin Carina Fendt ist seit acht Jahren bei fly-tech und kennt den Unterschied zu früher: „Ich finde es toll im neuen Büro, kann bei Bedarf aber auch von Zuhause aus arbeiten. Alle Schreibtische sind höhenverstellbar und ich kann abwechselnd sitzen und stehen. Das tut dem Rücken gut.“

Digitalisierung zur Chefsache machen

Auch für den Familienvater Matthias Trampler hat sich bei fly-tech ein Traum erfüllt, denn hier bekommt er das Vertrauen entgegengebracht, seine Arbeitszeit flexibel gestalten zu dürfen. So kann er seine anspruchsvolle Tätigkeit in der IT-Beratung bestens mit der Familie vereinbaren. Wer mal Ruhe braucht und abschalten will, geht in den Snoezel-Raum und setzt sich in einen der bequemen Sessel.

Für größere Veranstaltungen wurde im Erdgeschoss des Derchinger Firmengebäudes ein moderner Konferenzraum mit der neuesten Technik eingerichtet. Er wird auch vermietet, bis zu 50 Leute haben Platz. Künftig soll er für Weiterbildungsformate im Bereich „New Work“ und digitales Arbeiten genutzt werden und – wie die Büroräume – als Best-Practice-Beispiel dienen. Immer wieder macht Wirth die Erfahrung, dass es wichtig sei, das Thema Digitalisierung zur Chefsache zu machen: „Man muss das strategisch angehen und dann einfach probieren und daraus lernen. Am besten mit viel Pragmatismus.“ Ihm ist es gelungen, sein Team vom digitalen Arbeiten zu begeistern und diese Erfahrung gibt er gerne weiter.

Sabine Roth

Schule für Unternehmer im WB58

Seit 1993 bietet Gertrud Hansel mit der "Schule für Unternehmer" Coachings, Trainings und Seminare für Unternehmer, Selbständige und Führungskräfte. In praxisnahen Formaten lernen die TeilnehmerInnen, wie sie ihr Unternehmen in Phasen der Gründung, des Wachstums, der Sicherung und der Neuausrichtung gezielt voran bringen und am Abend sagen können "das war ein guter Tag". 

Nun dürfen wir die Schule für Unternehmer bei uns im Haus begrüßen. Unter dem Motto "Glückliche Zukunft" findet in den nächsten Wochen ein Unternehmertraining im "WB58" statt. Für die jungen UnternehmerInnen eine Chance, sich in einem innovativen Umfeld persönlich weiterzuentwickeln. Für fly-tech Geschäftsführer Tobias Wirth ein Grund zur Freude: "Gertrud Hansel begleitet Benjamin Dill und mich seit vielen Jahren. 2011/12 haben wir selbst ein Unternehmertraining bei ihr absolviert und profitieren davon bis heute in vielerlei Hinsicht. In den letzten Jahren hat Gertrud Hansel unser Team mit "HDI" weiterentwickelt, unsere Führungskräfte gecoacht und bei Veranstaltungen Vorträge für unsere Kunden gehalten. Ich freue mich sehr, dass wir diese langjährige Partnerschaft nun weiter intensivieren." 

Auch Gertrud Hansel ist begeistert: "Das erste Modul des Unternehmer-Trainings ist wunderbar gelungen. Schöne Atmosphäre, toller Raum, eine klasse Truppe...  und jeder im Haus freut sich, uns zu sehen. Alle haben sich im WB58 rundum wohl gefühlt und es ist schon so viel Gutes entstanden. Im Oktober, geht es mit dem zweiten Trainingsmodul weiter und wir tauchen noch etwas tiefer in die Möglichkeiten neuer Arbeitswelten ein." 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.schule-fuer-unternehmer.de

 

Willkommen im Team!

Digitalisierung, Arbeit 4.0, Change Management... Wir schärfen unser Profil als New Work Kompetenzzentrum und bündeln im "WB58" im Friedberg-Park zunehmend die Expertise aus allen angrenzenden Fachbereichen.

Deshalb freuen wir uns, mit Philip Xenos ab sofort einen erfahrenen  Modern Workplace Consultant im Haus zu haben, der sich hervorragend an den Geräten der Surface Familie auskennt und sein Wissen gerne weitergibt.

Die KollegInnen aus der Technik bekommen mit der neu geschaffene Stelle "Customer Care Inbound" ebenfalls kompetente Verstärkung. Die gelernte Kauffrau für Dialogmarketing Sarah Maier ist die neue "Stimme" von fly-tech, die alle Wünsche und Anliegen unserer Kunden telefonisch entgegennimmt und sie an den jeweils idealen Ansprechpartner weiterleitet. 

Last but not least begrüßen wir Raphael Pabst an Bord, den wir für eine zweijährige Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei uns begeistern konnten und der die KollegInnen im Support bald tatkräftig unterstützen wird.

Wir wünschen Euch drei einen guten Start und heißen Euch ganz herzlich im fly-tech Team willkommen!

Ein Dankeschön an das Team!

Kinder, wie die Zeit vergeht... Am 1. September 2000 haben wir unser erstes Büro und Ladenlokal in Mering angemietet. In den darauf folgenden 18 Jahren sind wir mit unserem Team gewachsen und haben uns - auf dem Weg vom Computerfachhandel zum innovativen Digitaldienstleister - immer wieder neu erfunden und weiterentwickelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die einen Teil zur fly-tech Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Wir haben noch viel vor und freuen uns auf eine spannende Zukunft mit Euch!

"Ich bin dankbar und glücklich, bereits in meiner Jugend eine Tätigkeit gefunden zu haben, die mir seit nun 18 Jahren große Freude bereitet und immer neue, spannende Wege mitbringt", freut sich Tobias Wirth. "Es ist einfach genial, jeden Tag mit meinem fly-tech Team so intensiv zusammenzuarbeiten. Ich bin stolz auf euch und gespannt, was wir die nächsten 18 Jahre noch so alles gemeinsam schaffen."

 

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