Die "New Economy" made in Mering

2000: "Fly-Tech Computerverkauf & Service" wird gegründet und das erste Ladengeschäft in der Fröbelstraße in Mering eröffnet

2003:
Tobias Wirth stellt seinen ersten Mitarbeiter ein

2004: Der Jungunternehmer erhält den Jugendförderpreis der Stadtsparkasse Augsburg. Der erste Auszubildende startet bei Fly-tech

2005: Das Unternehmen firmiert um und heißt künftig "Fly-Tech Fachhandel & Systemhaus.

2007: Fly-Tech kauft den Spezialisten für Kassenautomaten, die b+p Orgasysteme GmbH aus Kissing

2009: Fly-Tech, neues Design: "fly-tech IT - IT Lösungen leben mit Systemhaus, Digitales Zuhause, Zahlungssysteme"

2010: Der Diplom-Informatiker Benjanim Dill steigt als Gesellschafter mit ein

2011: Das Systemhaus Westcomp Systems Germering wird übernommen

2012: fly-tech startet eigenes Rechenzentrum, u. a. mit eigenem Online-Datensicherungs-Service

2014: Das Ladengeschäft in Mering wird geschlossen. Dafür wird das Geschäftsfeld IT-Beratung gegründet

2015: fly-tech erweitert eigenes Rechenzentrum in Augsburg

2016: Das Unternehmen professionalisiert seine Strukturen und vergibt Prokura sowie Handlungsvollmachten. WINGS kommt an Markt

2017: Zukauf Geschäftsbereich Rechenzentrum der Firma Traut Bürokommunikation. Somit zweites Rechenzentrum in Nürnberg und neues Produkt "Smart Office - Sicherer und flexibler IT-Arbeitsplatz"


Es war die Zeit, als viele auf das große Geld hofften. Als man glaubte, mit den simpelsten Geschäftsmodellen reich zu werden – Hauptsache, es hat irgendwas mit Computer und Internet zu tun. Die einen kauften damals im Dotcom-Rausch überteuerte T-Aktien. Andere investierten im großen Stil in windige IT-Start-ups. Bis die Blase platzte. Milliarden verbrannten über Nacht an den Börsen der Welt. Die vermeintlichen Stars der „New Economy“ verschwanden urplötzlich von der Bildfläche – und mit ihnen das Geld vieler privater Anleger. Willkommen im Jahr 2000.

Auch Tobias Wirth war damals entfacht vom Geist dieser „New Economy“. Von der Idee, mit digitalen Dienstleistungen das Leben ein bisschen einfacher zu machen. Mit den hippen Start-ups jener Zeit, den trendigen Loftbüros hatten seine unternehmerischen Anfänge allerdings herzlich wenig zu tun. Wie auch. Als Tobias Wirth den Grundstein für sein Unternehmen „Fly-Tech Computerverkauf & Service“ legte, dessen Nachfolger heute zu den größten IT-Dienstleistern der Region gehört, war er gerade mal 17 Jahre alt. Geschäftsverträge hätte er als Minderjähriger streng genommen gar nicht unterschreiben dürfen. Zu den Kundenterminen kutschierte ihn ein Kumpel. Und seine IT-Lösungen bastelte er im elterlichen Esszimmer. So sah sie aus, die „New Economy“ made in Mering.

Der Azubi war älter als der Chef

Dafür war Wirths Businessplan deutlich nachhaltiger als der vieler IT-Firmen der damaligen Zeit: Die Umsätze von fly-tech wuchsen in den Anfangsjahren im zweistelligen Bereich, bereits nach vier Jahren stellte Wirth seinen ersten Auszubildenden ein. Der war damals 23 Jahre alt – und damit zwei Jahre älter als sein Chef. 2006 hatte das Unternehmen bereits acht Mitarbeiter. Und heute? Ist fly-tech IT, wie das Unternehmen inzwischen heißt, bayernweit aktiv. Aus dem PC-Fachhandel ist ein breit aufgestellter Dienstleister für die Digitalisierung geworden, ein Partner für den Mittelstand, für öffentliche Einrichtungen und Institutionen. Es gibt drei Geschäftsbereiche: Systemhaus, IT-Beratung und Zahlungssysteme. Und mehr als 25 Mitarbeiter sowie fünf Auszubildende.

Aber der Reihe nach. An wen soll ich mich wenden, wenn ich mit meinem Computer ein Problem habe? Diese Frage war für Tobias Wirth der Ausgangspunkt für die Gründung eines eigenen Unternehmens im Jahr 2000. Er half all denen, die von der neuen Computer-Technik überfordert waren, bastelte und schraubte für sie. Wirth eröffnete sein erstes Ladengeschäft. Die kleine Firma lieferte IT-Lösungen für Privatleute und Unternehmen und vertrieb Hard- und Software.



Vom PC-Handel zum Dienstleister der Digitalisierung

Allmählich wurde man in der Region aufmerksam auf den jungen Geschäftsmann aus Mering. 2004 erhielt Wirth den Jugendförderpreis der Stadtsparkasse Augsburg. Sein Geschäft wuchs unterdessen immer weiter, man erweiterte die Räumlichkeiten, übernahm Mitbewerber, erschloss sich neue Technologien und firmierte mehrmals um. 2010 holte Tobias Wirth mit Benjamin Dill einen weiteren Gesellschafter mit an Bord. 2014 richtete Wirth sein Unternehmen neu aus. Er schloss das Ladengeschäft und fokussierte sich auf kleine und mittelständische Unternehmen, die er bei der Digitalisierung begleitet und betreut. Zusätzlich hat er den Geschäftsbereich IT-Beratung gegründet. Mit dem eigenen Rechenzentrum in Augsburg schuf fly-tech 2015 die Basis für weiteres Wachstum auf dem Gebiet der IT-Betreuung. 2016 bringt das Unternehmen das ganzheitliche IT-Betreuungskonzept WINGS auf den Markt.

Mit dem Zukauf des Geschäftsbereiches Rechenzentrum der Firma Traut Bürokommunikation aus Pullach hat die fly-tech einen weiteren großen Meilenstein in der Firmengeschichte erreicht. Neben dem Rechenzentrum in Augsburg können wir nun auch Cloud-Dienstleistungen im Rechenzentrum Nürnberg anbieten. Mit Smart Office, ISIS12 und den Kassenautomaten geht der Weg, Dienstleister der Digitalisierung für ganz Bayern zu sein, erfolgreich weiter.

 
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